Das Internet kann als Synonym für Veränderung verstanden werden. Milliarden Seiten werden ständig neu miteinander verknüpft, umgestaltet, gelöscht und  – mehr. Diese Entwicklung hat sich durch die Einführung von Technologien, die  den Nutzer dazu befähigen, nicht nur Inhalte zu konsumieren, sondern schnell und einfach zu kommentieren und selbst zu erstellen, noch beschleunigt.

In dem Artikel “Change 2.0 – Einführung zu Potenzialen und Risiken von Web 2.0-Instrumenten in Veränderungsprozessen”, der als Bestandteil des im Juni erscheinenden Buches “Fit for Change II” bereits jetzt online erschienen und frei verfügbar ist, habe ich versucht, die Basics sozialer Software zu beschreiben. Dabei geht es nicht nur um die Einführung von Web 2.0-Instrumenten als Veränderungsprozess, sondern um die Nutzung dieser Technologien in anderen Change-Prozessen, also so etwas wie Change².

Da der Artikel eher als Web 1.0-Dokument veröffentlicht wurde gehe ich hier darauf ein, um die Potenziale des Web 2.0 auch in Bezug auf meinen Text zu nutzen – ich freue mich über Kommentare.

Eine der wichtigsten Einsichten bei der Nutzung von Web 2.0-Technologien ist m.E., dass es zwar wichtig ist, die Instrumente zu kennen und auch die technologische Dimension zu verstehen. Doch Instrumente allein erzeugen keinen Wandel – der muss in den Köpfen der Beteiligte stattfinden. Allein durch die Einführung eines Wikis, Blogs, oder sozialen Netzwerks passiert – nichts, oder zumindest nicht das, was die Initiatoren sich erhoffen. Das gilt für organisationale Veränderungsprozesse genauso, wie für persönliche Lernprozesse.

Passend dazu bin ich vor Kurzem auf eine Präsentation gestoßen, die eben dieses recht anschaulich darstellt:

Teil 2, Teil 3