Unter Erweiterter Realität (von engl. Augmented Reality […]) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung [Verbindung von realen und virtuellen Daten] . Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten  ansprechen, häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden. [Wikipedia] Diese einfache Art von Augmented Reality lässt sich als „Simple Augmented Reality“ bezeichnen, die besonders im Zuge des wachsenden Laptop-, Tablet-PC-, Webpad- (wie z.B. iPad) und Smartphonemarkt an bedeutung gewinnt und automatisch das Interesse beim Nutzer gewinnt (durch die herausragende Stellung des Sehsinns).

„Augmented-Reality-Applikationen können entweder „Marker-basiert“ [z.B. über QR-Codes] sein, was bedeutet, dass die Kamera eine bestimmte visuelle Kennzeichnung erkennen muss, damit die Software die korrekte Information aufruft, oder aber ohne Marker – „markerlos“ – arbeiten. „Markerlose“-Anwendungen arbeiten mit positionsbezogenen Daten, wie GPS und Kompass oder Bilderkennung, wobei die Bilder, die die Kamera einfängt, mit einer Sammlung von Bildern verglichen wird, um eine Übereinstimmung zu finden.“ [Horizon Report 2010]

…wie z.B. hier zu sehen:

Durch das Vermischen von Realität und hinzugezogenen virtuellen Daten, lassen sich ganz neue Lehr- Lernszenarien erschließen. So können bspw. Orte in neue Kontexte (z.B. Zeitkontexte) eingebunden werden, wie beim Projekt „itacitus.org“.

Oder es lassen sich sehr realitätsnahe Spiele entwickeln, die für erweiterte Lehrszenarien nutzbar sind. Der Phantasie sind hierbei nur wenig Grenzen gesetzt.

Besonders spannend wird die Vermischung der Welten, wenn es um personenbezogene Daten geht.

Selbstverständlich lassen sich solche Zusatzinfos auch für Orte erzeugen, wie es bspw. Google mit seinem Produkt „Goggles“ zeigt, oder wie es den beiden folgenden Videos zu entnehmen ist…

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Hier werden werden sicher noch spannende Zeiten für Lehrende, Hochschulen und Datenschutzbeauftragte anbrechen.