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Bücher online lesen – und gegen Gebühr ausdrucken

PaperC ist ein junger Service aus Leipzig, der Fachbücher online und kostenlos zur Verfügung stellt. Im Angebot des als “Start-up des Jahres 2009″ ausgezeichneten Angebots sind etwa 1.500 Fachbücher. Um diese anbieten zu können, kooperiert PaperC mit Verlagen – derzeit mehr als einem Dutzend. Das Neue im Unterschied zu den vielen Online-Büchern bei Google-Books: Wer einzelne Seiten ausdrucken oder mit Lesezeichen versehen will, darf das – muss dafür aber zahlen (zehn Cent pro zu bearbeitender Seite). In Sachen E-Learning scheint das Angebot gegenwärtig noch schwach zu sein. Zu den wenigen Büchern in diesem Bereich gehört das Buch “Mediendidaktik” (Claudia de Witt und Thomas Czerwionka). Zu den umfassenderen Themenbereichen Lernen, Weiter- und Erwachsenenbildung finden sich indes mehrere Bücher, z.B. “Lernkulturen in der Weiterbildung” (Ingeborg Schüßler und Christian M. Thurnes), “Theorien für die Praxis” (Horst Siebert) und “Lernen und Gedächtnis im Erwachsenenalter” (Heide-Marie Kullmann und Eva Seidel). Wer ausdrucken will, ohne zu zahlen, kann sich für PaperC als Werber betätigen und drei Bekannte einladen, um nach deren Registrierung 50 Seiten gutgeschrieben zu bekommen.

Tagungsband zu E-Learning zum kostenlosen Download

„E-Learning 2009 – Lernen im Digitalen Zeitalter“ – so hieß die Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW09), die im September 2009 an der Freien Universität Berlin abgehalten wurde. Die Artikel zu den Vorträgen, die auf der GMW09 präsentiert wurden, sind nun im 51. Band der GMW-Buchreihe „Medien in der Wissenschaft“ im Waxmann Verlag versammelt. Das Buch gibt es jetzt als Print-Ausgabe, darüber hinaus steht es als PDF-Dokument zum kostenlosen Download zur Verfügung. Themenschwerpunkte des Buches sind: „Neue Lehr-/Lernkulturen – Nachhaltige Veränderungen durch E-Learning“, „Neue (technologische) Entwicklungen im E-Learning“ und „Institutionalisierung von E-Learning“.

Virtuelle Tastatur, falls die eigene durch Kaffee oder Auslandsaufenthalt unbrauchbar ist

Schon seit dem vergangenen Jahr bietet Google die Möglichkeit, bei der Online-Recherche eine virtuelle Tastatur zu benutzen, für den Fall, dass die Zeichen, die man tippen will, nicht auf der “echten” Tastutar verfügbar sind – sei es, weil sie durch einen umgestupsten Kaffeebecher beschädigt wurde oder weil man in einer Sprache schreibt, deren Zeichen die vorhandene Tastatur nicht abbildet. Programmierer können die virtuelle Tastatur in eigenen Websites einbinden. Einziges Manko: Derzeit ist die Auswahl der virtuellen Tastaturen gering: Unterstützt werden derzeit 35 Sprachen, darunter Schwedisch, Arabisch, Finnisch und Usbekisch. Hier ein Beispiel für Katalanisch (einfach auf der Seite auf das kleine Tastatur-Icon neben der Sucheingabe tippen). Wer seine eigene Sprache ebenfalls über eine virtuelle Google-Tastatur eingeben will, kann hier abstimmen.

Elgg als Plattform für kollaboratives Arbeiten

Harold Jarche äußert sich dazu, wie seiner Meinung nach Online-Tools für das kollaborative Arbeiten am sinnvollsten durch professionelle Helfer unterstützt werden können. Deren Hauptaufgabe sei es, Beteiligte und ihre Inhalte miteinander zu verbinden und zu kommunizieren. Drei Prozesse seien dabei grundlegend:

  1. “Facilitate collaborative work and learning amongst workers, especially as peers.
  2. Sense patterns and help develop emergent work and learning practices.
  3. Work with management to fund and develop better tools and processes for workers.”

Eine Umgebung, in der das wunderbar möglich ist, ist nach seiner Meinung Elgg – eine Open-Source Plattform für Social Networking. Jarche lobt: “The key differentiator of Elgg is that the individual [worker] is the centre of all the action”.