Ein paar Definitionen…
Viele der verwendeten Begriffe stammen nicht von den Erfindern von Twitter, sondern etablierten sich über die Verwendung durch den Nutzer.

Tweet: Der Begriff Tweet (dt. piep oder zwitschern) steht für eine einzelne, auf Twitter hinterlassene Nachricht.

Twittern / Tweeting / Tweeten: Verfassen und Absenden einer Nachricht an die eigenen Follower.

#Hashtag: Wörter oder Abkürzungen, die innerhalb eines Tweets mit einem Hashtag – einer Art Metasuchwort oder Schlagwort – ausgezeichnet werden (z. B. #L3T), beschreiben einen übergeordneten thematischen Zusammenhang in dem der Tweet stehen soll (z.B. für Gruppen oder Ereignisse). Nach bisherigen Konventionen können Hashtags innerhalb eines Satzes verwendet werden (Beispiel: “Schreibe derzeit an einem #L3T Artikel”) oder losgelöst davon, vor oder hinter dem Satz stehen (Beipiel: “Schreibe derzeit an einem Artikel zu technologiegestützter Lehre  #L3T”). Hashtags auf Twitter werden automatisch als Link angezeigt, der auf eine chronologische Liste von Tweets verweist, die das gleiche Hashtag enthalten. Damit erhält der Leser einen aktuellen Überblick zum gewählten Thema anhand von Schlagwörtern (Hashtags).

@Message / @Replies: Vergleichbar mit in Büchern veröffentlichen Briefwechseln, und in seiner Schreibweise (@-Zeichen) auch aus der Chat-Sprache bekannt, dient eine solche Nachricht der öffentlichen und direkten Unterhaltung mit einem anderen Twitter-Nutzer. Das Voranstellen eines @-Zeichens vor den Namen eines anderen Twitter-Nutzers sagt aus, dass diese Nachricht für ihn gedacht ist, gleichzeitig aber auch von allen anderen Followern gelesen werden darf. (Beispiel: @saschakaiser Habe ein sehr gutes Buch zum Thema Blended-Learning-Didaktik entdeckt. Hier der Link: http://….)

Direct Message / d_message: Das Senden einer Direct Message schafft eine one-to-one Kommunikationssituation. Niemand außer dem Empfänger kann die Nachricht lesen. Um eine d_message zu versenden und zu erhalten müssen beide Kommunikanten einander auf Twitter folgen. Das Senden einer Direct Message erfordert es, dem Namen des Empfängers ein “d” mit einem darauffolgenden Leerzeichen voranzustellen. (Beispiel: d saschakaiser)

Retweet: Der Retweet bei Twitter – oder bei anderen Microblogging Dienstleistern als Reblog bezeichnete Begriff – beschreibt das wortwörtliche Weiterleiten einer erhaltenen Twitter-Nachricht. Teil eines Retweets ist das der Nachricht vorangestellte “RT” für retweet, sowie der Name des ursprünglichen Absenders mit einem @-Zeichen davor. (Beispiel: RT @saschakaiser Habe ein sehr gutes Buch zum Thema Blended-Learning-Didaktik entdeckt. http://…) Retweets erlauben die schnelle Verbreitung einer Information, sofern diese wiederum von anderen Followern retweetet wird. Soll nur ein Teil einer Nachricht weitergeleitet, oder diese um eigene Formulierungen ergänzt werden bietet sich eine Weiterleitung als indirektes Zitat an. (Beispiel: “Eine sehr interessante Buchempfehlung zum Thema Blended-Learning-Didaktik bekommen. Danke! Siehe: http://… (via @saschakaiser))

Follower: Twitter unterschiedet zwischen Personen denen man selbst folgt (following), und Personen die einem folgen (Followers). Diese Beziehungen müssen nicht in gleichen Relationen stehen. So hat beispielsweise der Journalist & Videographer Mario Sixtus derzeit 15677 Follower, folgt selbst aber nur 371 Twitter-Nutzern.
Eine mittlerweile etablierte Institution ist der Follow-Friday, an dem Twitter-User andere Twitter-User – in der Regel aufgrund qualitativ hochwertiger Tweets – weiterempfehlen. Hierbei wird der Name des Twitter-Accounts (mit einem vorangestellten @-Symbol) und die Begründung der Empfehlung, sowie das hashtag #ff, #follow-friday oder #followfriday getwittert.

Twitterwall: Eine Twitterwall bildet Tweets zu einem bestimmten Hashtag auf einer digitalen Wand ab. Die Projektion in den realen Raum geschieht zumeist über einen Beamer oder größeren Monitors und ist somit auch den nicht twitternden TeilnehmerInnen zugänglich. Häufig werden Twitterwalls parallel zu einer laufenden Veranstaltung angeboten um Meinungen, Anregungen und Kritiken von Teilnehmern aus dem Publikum aufgreifen und mit einbeziehen zu können.