“4 vor Feierabend”: Pädagogik digital, Mobile Learning, Mathe virtuell, Web 2.0 im Seminar

Geschrieben von Jörg Heeren am 5. März 2010 | Abgelegt unter 4 vor Feierabend, Allgemein, Kooperatives Lernen, Persönliche Lernumgebung (PLE), Web 2.0

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1. Auf dem Weg zur digitalisierten Pädagogik?

Eine neue Pädagogik für das digitale Zeitalter – mit diesem Thema beschäftigt eine Präsentation von Steve Wheeler von der Universität von Plymouth. Wheelers Fokus liegt dabei auf der Frage, ob Lernen lediglich im Ansammeln von Wissen besteht oder aber auch darin, neue Verbindungen zwischen Wissensfragmenten herzustellen. In einer mit schmissigen Zitaten und einprägsamen Diagrammen versehenen Präsentation beantwortet er die Frage selbst, indem er u.a. die Bedeutung von Wikis und Blogs als Lernhelfer hervorhebt und Personal Web Tools als Weg darstellt, Inhalte zu teilen, zu organisieren wie auch zu erzeugen. [via Ellen Trude]

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“4 vor Feierabend”: Screencast-Tools, Ressource zu E-Learning, Lehrende und das Web 2.0, E-Learning-Qualitätskriterien

Geschrieben von Jörg Heeren am 26. Februar 2010 | Abgelegt unter 4 vor Feierabend, Kooperatives Lernen, Persönliche Lernumgebung (PLE), Web 2.0, eLearning-Technik

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1. Vergleich von 12 freien Tools zur Erstellung von Screencasts

Der Artikel bietet einen schnellen Überblick durch eine kompakte Tabelle, die die wesentlichen Funktionen der Tools vorstellt. Es zeigt sich, dass es in der Freewareauswahl erstaunlich leistungsfähige Lösungen gibt. CamStudio z.B. (ein Schelm der glaubt, der Name habe irgendetwas mit einem populären Bezahl-Tool zu tun) bietet alles, was nötig ist, um schnell Kurz-Tutorials zu erstellen.

2. Connexions als Ressource für E-Learning-Themen nutzen

Die Datenbank Connexions ist seit inzwischen zehn Jahren online – und beständig gewachsen. Die Seite erlaubt die gemeinschaftliche Produktion und den Austausch von wissenschaftlichen Materalien für die Lehre, von Inhalten für universitäre Vorlesungen bis zu Inhalten für Grundschüler. Alle Materalien (z.B. Module zum Aufbau von Kurseinheiten sowie Artikel) stehen zur freien Nutzung zur Verfügung, lediglich die Namensnennung bei Weiterverwendung ist erforderlich (Creative Commons “attribution” license). Für die Nutzung des Portals ist eine kostenlose Anmeldung notwendig. Lesenswert im Bereich E-Learning sind u.a. Larry Ragans Kursmaterialien unter dem Titel “Best Practices in Online Teaching” sowie Dirk Bowles’ Artikel “Collaborative Learning and the Open Educational Resource Movement“.
Richard Baraniuk von der Rice University ist einer der Macher hinter Connexions. Auf ted.com erklärt er, welchen Nutzen er in dem Open-Source-System sieht.

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Ein Seminarablauf mit Moodle

Geschrieben von Sascha Kaiser am 24. Februar 2010 | Abgelegt unter Allgemein, Kooperatives Lernen, eLearning-Technik

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Jeder der sich näher mit dem Thema E-learning befasst, nutzt früher oder später einmal ein Learning Management System, wie beispielsweise Moodle. Werden LMS oft nur zur bloßen Dokumentablage gnutzt, so ist die Intuition in der Anschaffung häufig eine mit umfangreicheren Zielen. Die Bewältigung wachsender Teilnehmerzahlen, Herausbildung einer Seminaridentität, Zeit- und ortsunabhängige Kommunikation zwischen Lerngruppen, Protokollierung von Arbeitsabläufen, Neue Moderations- und Interaktionsmöglichkeiten, Individualisiertes Arbeiten, Einfache Gruppen- und Terminfindungsmöglichkeiten und Mailinglisten sind einige nennenwerte  Schlagworte. Diese treten jedoch den persönlich zu überwindenden negativen Eigenschaften wie zusätzliche Zeit- und Kompetenzanforderungen, notwendiges Technikverständnis, Verständnis zur Gestaltung von Onlinematerial, lange Downloadzeiten usw. entgegen. Manchmal fehlt aber auch das Verständnis, wie sich überhaubt komplette Veranstaltungen oder Semiare über ein LMS abbilden lassen.

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“4 vor Feierabend”: Virtueller Zettelkasten, Netzwerk und Magazin zu freien Wissensressourcen, Konservierung eines Portals

Geschrieben von Jörg Heeren am 19. Februar 2010 | Abgelegt unter 4 vor Feierabend, Persönliche Lernumgebung (PLE), Web 2.0, eLearning-Technik

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Unter der Rubrik “4 vor Feierabend” sprechen die vier Kollegen von lernenzweinull.de von nun an jeweils zum Wochenende ihre vier derzeit liebsten Link-Tipps zu E-Learning aus. Verweise auf frische Artikel sind darunter, Hinweise auf Portale und OpenSource-Software, ebenso wie gut konservierte Empfehlungen aus unsere Archiven. Den Anfang machen wir mit:

1. Software study.log organisiert persönliche Studienmaterial-Mediathek

Ihre Macher nennen study.log “eine Software für Kopfarbeiter in Schule, Studium, Beruf, Lehre und Forschung“. Das Programm ist ein visuell sehr ansprechender virtueller Zettelkasten, in dem Nutzer Artikel, eigene Aufzeichungen oder auch Bilder darstellen und verwalten können. Erkannt und als Miniaturen dargestellt werden etwa die Formate RTF, JPG und PDF, MP3 lassen sich innerhalb des Programms direkt öffen. Möglich ist dabei u.a. die Sortierung nach Alphabeth, nach Kategorien und nach Chronologie. Die Sortierkriterien erzeugen immer wieder neue topologische Darstellungen des Materials, so dass verschiedene Querverbindungen hergestellt und Aha-Effekte stimuliert werden. Entwickelt wurde die Software im Arbeitsbereich Medien & Bildung/MultiMedia-Studio des Fachbereiches Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg.

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Workshops und Vorträge in virtuellen Welten: die Teilnehmer bei der Sache halten

Geschrieben von Jörg Heeren am 17. Februar 2010 | Abgelegt unter Kooperatives Lernen, Second Life

vortrag Nun gut, die Aktivierung von Teilnehmern ist gewiss kein neues Thema. Dozenten in Hörsälen, Lehrer in Klassen und Weiterbildner in Workshops haben ständig mit Fragen wie diesen zu tun: Wie halte ich mein Publikum wach, wie wecke ich Interesse und wie binde ich die Teilnehmer ein? Doch wie sieht das mit den Teilnehmern in einer virtuellen 3D-Lernumgebung aus? Fest steht: Die Notwendigkeit, die Teilnehmer zu motivieren verschwindet nicht durch die Übertragung von Bildungsangeboten in eine virtuelle Welten wie etwa Second Life – nein, sie dürfte sogar noch an Bedeutung gewinnen.

Ein wesentlicher Grund ist, dass die Teilnehmer hinter ihrem Avatar verborgen bleiben. Und das bedeutet in der Konsequenz,

  • der Trainer oder Referent kann keine authentischen körpersprachlichen Signale lesen, die ihm sagen, in welcher Gemütsverfassung sich die Teilnehmer befinden. Er kann somit nur schwer auf ihre Bedürfnisse eingehen – es sei denn, diese werden explizit genannt,
  • die Teilnehmer können im “First Life” unbemerkt Paralleltätigkeiten nachgehen, die ihre Aufmerksamkeit einschränken, etwa das klassische Internet-Surfen, telefonieren, Zeitung lesen,
  • Paralleltätigkeiten können auch unbemerkt während einer Lehrveranstaltung in der virtuellen Welt erfolgen. Das Zettelchen, das man sich weiland zwischen den Schulbänken herüberschob, manifestiert sich in der virtuellen Welt in der Form eines Chats zwischen zwei Avataren, der für die anderen Teilnehmer unsichtbar bleibt.

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7 Dinge, die man über ein Educamp wissen sollte

Geschrieben von André Mersch am 11. Februar 2010 | Abgelegt unter Konferenzen, Kooperatives Lernen

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Das Educamp in Hamburg liegt nun schon fast eine Woche hinter uns und eine Menge wurde bereits dazu geschrieben. Im Folgenden gehe ich weniger auf einzelne inhaltliche Punkte ein, sondern schildere, warum mein erstes Educamp die für mich spannendste Tagung der letzten Monate war (WissensWert Blog Carnival Nr. 11 ). Dazu kamen mir folgende 7 Punkte in den Sinn.

1. Festes Schuhwerk
In Hamburg schneit es nie und wenn doch bleibt nichts liegen, hört man von vielen Hamburgern – falsch! Die Alster war seit 13 Jahren nicht gefroren. In diesem Jahr jedoch schon, also war schliddern angesagt. Einige Teilnehmer des ersten Educamps in Hamburg bekamen das schmerzhaft zu spüren – auf vier Stürze brachte es der Rekordhalter.

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Lernen im Web 2.0

Geschrieben von Sascha Kaiser am 11. Februar 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Wir (l)ernten was wir sehen…

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Das veränderte Webverständnis formt neben dem kommunikativen Verhalten der Menschheit auch Lernprozesse mit. Das “Web 2.0″ als Buzzword bleibt insgesamt noch wenig definiert. Ein paar Schlagworte sollen zuerst einmal den Begriff erneut umreißen.

Neues verändertes Netznutzungsverständnis

    Benutzer erstellen und bearbeiten Inhalte in quantitativ und qualitativ entscheidendem Maße selbst (auch gegenseitige Mitarbeit an Projekten anderer möglich)
    Intuitive Bedienung
    Stärkere Interaktionsmöglichkeiten
    geprägt durch Social Software wie Wikis, Blogs, studiVZ, Flickr, Youtube… (mit sozialen Belohnungssystemen)
    Tagging, Tagclouds (öffnen hierarchischer Ordnungen)

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Wissenschaftskommunikation in virtuellen Welten

Geschrieben von André Mersch am 22. Januar 2010 | Abgelegt unter Second Life

sl Auf dem Forum Wissenschaftskommunikation tauschen sich jährlich Vertreter aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Pressestellen über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Vermittlung wissenschaftlicher Informationen aus. Am 01.12.09 fand in diesem Rahmen die Session „Lesen, zuschauen oder eintauchen? Wissenschaftskommunikation für die nächste Generation“ statt, zu der ich einen Beitrag leisten durfte.

Um einen Rahmen für die folgenden Vorträge zu schaffen, wurde die Session durch die Moderatorin Mareike Wilms (IFM-GEOMAR) mit einem Blick auf die aktuelle JIM-Studie eröffnet, in der jedes Jahr die Mediennutzung Jugendlicher und junger Erwachsener analysiert wird.

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Blended Learning – Klassischer Aufbau in Stichpunkten

Geschrieben von Sascha Kaiser am 11. Januar 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Eine Blended Learning Veranstaltung besteht aus mehreren, aufeinander aufbauenden Phasen. Nachfolgend soll ein Beispiel im Überblick dargestellt werden.

Generell ist folgender Ablauf möglich (und natürlich nach Belieben erweiterbar):
Kick-off > Selbstlernphase > Präsenz-Workshop > Selbstlernphase > Abschlussmeeting
blended learning Blended Learning   Klassischer Aufbau in Stichpunkten
Aufbau im Einzelnen

Präsenz 1: Orientierung, Vorgehen abstimmen

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Google Wave Einladungen abzugeben

Geschrieben von Dennis Schaeffer am 12. Dezember 2009 | Abgelegt unter Allgemein

Auch wenn der erste Hype rund um Google Wave nachlässt, und bereits viele Einladungen zur Beta vergeben sind, möchte ich hier einfach noch ein paar Google Invites anbieten. Wir haben noch einige offene Einladungen überig und möchten diese natürlich gerne weitergeben.

Wer also Interesse an einer Einladung hat, möge dies bitte in den Kommentaren vermerken. Wir vergeben die Einladungen dann entsprechend der Reihenfolge.

Wer sich im Vorfeld schon etwas zu Nutzung von Google Wave in der Bildung anlesen möchte, dem sei der Artikel von Johanna Hane zum Einstieg empfohlen: „Google Wave – a revolutionary CSCL-tool or an overestimated hype?“